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Warenursprung und Präferenz

Zielgruppe

Mitarbeiter, die mit dem Ausfüllen und Ausstellen von Präferenznachweisen (EUR.1, EUR.MED, A.TR., Lieferantenerklärungen) befasst sind und /oder hierfür Verantwortung übernehmen.

Ziel

Die Europäische Union hat mit zahlreichen Ländern und Ländergruppen sogenannte Freihandelsabkommen geschlossen, die es ermöglichen, Ware zollfrei oder zumindest zollvergünstigt in das jeweilige Partnerland einzuführen. Derzeit existieren Abkommen mit über 40 Partnerstaaten weltweit (z. B. Großbritannien, Japan, Kanada, Schweiz, Südkorea, Vietnam).

Die zur Zollbefreiung/Zollermäßigung erforderlichen Nachweisdokumente (EUR.1, EUR.MED Ursprungserklärung...) können jedoch nur bei Einhaltung der in den Abkommen festgehaltenen Ursprungsregeln ausgestellt werden. Diese warenspezifischen Regeln sind oft komplex und je nach Partnerstaat zudem extrem unterschiedlich. Gleiches gilt für den Import von Waren aus Abkommensländern. Aber auch bei Lieferungen innerhalb der EU kann das Präferenzrecht eine Rolle spielen, denn oftmals werden Unternehmen aufgefordert, Präferenznachweise in Form von Lieferantenerklärungen korrekt auszustellen oder müssen diese beim Empfang auf Richtigkeit überprüfen.

Inhalt

Tag 1 / Ursprungsregeln, Präferenzabkommen, Präferenznachweise

Präferenzieller Warenursprung

  • Mit welchen Ländern bestehen Präferenzabkommen
    • Paneuropäische Kumulationszone (EU, EFTA, Türkei)
    • Sonstige Präferenzabkommen der EU
  • Feststellung und Dokumentation der Ursprungseigenschaft
  • Präferenznachweise (EUR.1, EUR.MED, Ursprungserklärung auf der Rechnung, A.TR, Lieferantenerklärungen)

Andere ursprungsrelevante Bereiche
  • Handelspolitischer Ursprung (Ursprungszeugnis)
    • Usprungskriterien gemäß UZK
  • Wettbewerbsrechtlicher Ursprung (Made in …)
    • Einschlägige Vorschriften und praktische Beispiele

Praktische Fallstudien und Sonderfälle

Tag 2 / Besonderheiten, Lieferantenerklärungen, komplexere Fälle

Besonderheiten im präferenziellen Warenursprung
  • Euro-Med Kumulationszone (EUR.1 oder EUR.MED?)
  • Abweichende Regelungen verschiedener Abkommen
  • Territoriale Auflagen
  • Kumulierungsbestimmungen (bilateral, diagonal, etc.)

Lieferantenerklärungen mit und ohne Präferenzursprung
  • Sorgfaltspflichten bei der Ausstellung
  • Bestimmung und Nachweis des korrekten Länderkreises und Kumulationsvermerks
  • Auskunftsblatt INF.4

Vereinfachungsmöglichkeiten (Ermächtigter Ausführer / Registrierter Ausführer)

Vertiefende Fallstudien

Weitere Informationen

Die Teilnahme an Bildungsmaßnahmen (auch Inhouse) kann über den QualiScheck Rheinland-Pfalz für Einzelpersonen oder über das Förderprogramm Betriebliche Weiterbildung für Unternehmen mit bis zu 1.500 EUR pro Teilnehmendem gefördert werden.

Wichtig: Der Antrag muss einen Monat vor Weiterbildungsbeginn vorliegen.

Sie möchten dieses Seminar als exklusives Training für Ihr Unternehmen buchen? Hier geht's zur Anfrage.

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Ort

Bildungszentrum der IHK Trier
Herzogenbuscher Straße 12 Trier,
IHK-Bildungszentrum
Herzogenbuscher Straße 12
54292 Trier

Termine

Zeitraum: 25. Juni 2024  –  26. Juni 2024

Unterrichtseinheiten: 16

9:00 bis 16:30 Uhr

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Kosten

495,00 €

Veranstalter

IHK-Bildungszentrum
54292 Trier

Ansprechpartner

Jennifer Geiben
Abteilung: Weiterbildung
E-Mail: geiben@trier.ihk.de
Telefon: (0651) 97 77-7 54
Anmeldung